1Gute Autofahrer, gute Autobahnen, gute Autos
Die Deutschen können auch mit höheren Geschwindigkeiten umgehen. Seit 1953 sind sie es gewohnt, zügiger zu fahren – sofern es die Verhältnisse und die Straßenverkehrsordnung zulassen.
Der Automobilclub Mobil in Deutschland e.V. hat als einziger Automobilclub in Deutschland eine Initiative gegen ein generelles Tempolimit von 100 km/h oder 130 km/h auf Autobahnen gestartet. Bitte geben Sie auch Ihre Stimme hierzu ab – Dankeschön!
Ziel: 250.000 Unterschriften
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Autofahrerinnen und Autofahrer,
Mobil in Deutschland e.V. startet als Automobilclub eine große Initiative gegen das geforderte Tempolimit 130 auf deutschen Autobahnen. Das Tempolimit bleibt ein heiß diskutiertes Thema – deshalb ist es umso wichtiger, dagegenzuhalten.
Wir haben bereits viele Stimmen gesammelt. Das nächste Ziel: 250.000 Unterschriften. Kein generelles Tempolimit 130 in der Autonation Nr. 1 – wo so viel vom Auto abhängt. Dieses Stück Freiheit darf nicht fallen.
Fakten zu Sicherheit, Umwelt und dem bewährten Prinzip der Richtgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen.
Die Deutschen können auch mit höheren Geschwindigkeiten umgehen. Seit 1953 sind sie es gewohnt, zügiger zu fahren – sofern es die Verhältnisse und die Straßenverkehrsordnung zulassen.
Deutschland hat rund 13.220 km Autobahn, davon bereits etwa 70 Prozent d. h. 9.300 km ohne und 30 Prozent mit temporären oder dauerhaften Limits. Im Wesentlichen sind deutsche Autobahnen sehr solide gebaut mit einer guten Oberfläche, Beschilderung und Technik.
2021 gab es (auch coronabedingt) mit 2.562 so wenige Verkehrstote wie noch nie in der Bundesrepublik – zum ersten Mal unter 3.000. Auf Autobahnen waren es 318. Unfallursache Nummer 1 ist längst nicht mehr „zu schnelles Fahren“, sondern die Ablenkung am Steuer.
Pro 1 Milliarde Fahrzeugkilometer sind auf Autobahnen in Deutschland statistisch 1,2 Unfalltote zu beklagen. Im tempolimitierten nachgeordneten Netz sind es 4,5 Unfalltote. Gerade Überholvorgänge auf Landstraßen und Fehler beim Abbiegen und Wenden auf Landstraßen und in Städten sind häufige und gefährliche Unfallursachen im nachgeordneten Netz.
Deutschland (ohne Tempolimit) hat nur 1,2 Verkehrstote pro 1 Milliarde Fahrzeugkilometer auf Autobahnen. Österreich liegt bei 1,3, Frankreich liegt bei 1,6, Spanien bei 1,7, Italien bei 3,2, Großbritannien bei 4,8 und Polen auch bei 4,8 – und das trotz Tempolimits in all diesen Ländern mit erheblicher Größe. Der komplette EU-Schnitt liegt bei 1,5 Verkehrstoten bei 1 Milliarde Fahrzeugkilometer.
Die Wahrscheinlichkeit für einen Unfall mit Personenschaden auf nicht tempolimitierten Abschnitten ist genauso gering wie auf tempolimitierten – über viele Jahre im Verhältnis etwa 35:65.
Eine Studie der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) von 2025 kommt zu dem Ergebnis: Die CO₂-Einsparungen durch ein Tempolimit würden extrem gering ausfallen.
Ab einem Schwerverkehrsanteil von 10 Prozent – auf über 95 Prozent aller Autobahnabschnitte der Fall – spielen Pkw-Geräusche kaum noch eine Rolle. Das Umweltbundesamt sieht bei Tempo 120 lediglich −0,5 dB(A), vom Ohr kaum wahrnehmbar.
Ein Tempolimit kann auf langen, monotonen Strecken zu mehr Müdigkeit und weniger Aufmerksamkeit beim Autofahren führen. Frühere EU-Verkehrsprojekte (wie das Projekt MASTER) weisen darauf hin, dass starre Geschwindigkeitsbegrenzungen die Monotonie erhöhen können.
Die Richtgeschwindigkeit gilt seit 1978 und beträgt, wenn nicht anders vorgegeben, 130 km/h. Sie ist Empfehlung, kein Zwang – ein Stück Freiheit, das sich bewährt hat und unsere Autobahnen ausmacht. Nicht der Staat gibt das vor, sondern der Bürger entscheidet das selbst.
Diese Unterstützerinnen und Unterstützer haben kürzlich ihre Stimme bestätigt:
Ja, ich möchte meine Stimme gegen ein Tempolimit in Deutschland abgeben.
Werden Sie Botschafter der Kampagne mit unseren Aufklebern – Motive „Autobahn“, „Flitzer“ und „Ein Herz für freie Fahrt“ (ca. 10 × 15 cm).
Es könnte alles so harmonisch auf unseren Autobahnen verlaufen wenn sich jede und jeder Autofahrer/in an die Regeln bzw. das Gelernte aus der Fahrschule halten würden: Bei jeder Geschwindigkeit RECHTS FAHREN. Vor jedem Überholvorgang IMMER den RÜCKWÄRTIGEN Verkehr beobachten. VOR jedem Fahrstreifen blinken. Mit ERHEBLICHER Mehrgeschwindigkeit überholen und dann wieder auf den rechten Fahrstreifen wechseln. Bei dreispurigen Autobahnen auch den mittleren Fahrstreifen nur zum Überholen befahren. Die konsequente Umsetzung des Rechtsfahrgebots sowie Sicherheitsabstand und natürlich permanente Aufmerksamkeit sind Voraussetzungen für unfallfreie Fahrt auf Autobahnen. Warum sollen durch ein primitives zeitlich und räumlich undifferenziertes Tempolimit selbstbestimmende vorausschauende Auto- & Motorradfahrer bei geringer Verkehsdichte bei der Wahl ihrer Geschwindigkeit kriminalisiert werden? SilviaSilvia Paulsen aus Berlin
Eine Einsparung von 0,3% der deutschen CO2- Emissionen durch Tempolimit 120 auf Autobahnen schätzt das Umweltbundesamt... Mit so einer einfachen Maßnahme immerhin 0,3%! Das und vieles andere müsste schnellstens von der deutschen Politik beschlossen werden, um endlich verantwortungsbewusst zu handeln! Liebe Raser, ihr gehört einer egoistischen, aggressiven Spezies an, die hoffentlich durch neue Moralentwicklungen überwunden wird.Helmut Kirchmann aus Niedersonthofen
Wenn ich lange Strecken fahre ist es sehr angenehm wenn man wechselnde Geschwindigkeiten fahren kann. Ich muss nicht mit über 200 km/h über die Autobahn rasen. Aber es ist auch sehr angenehm wenn ich nicht dauernd auf mein Tacho schauen muss um permanent aufzupassen zu müssen Sonntag Vormittag auf leerer Autobahn bei 150 - 170 km/h kriminalisiert zu werden. Deshalb bin ich gegen ein pauschales niedriges Tempolimit. Eine einzige niedrige Geschwindigkeitsbegrenzung ist unzeitgemäß und primitiv. Eine zeitlich und räumlich undifferenzierte Geschwindigkeitsbegrenzung fördert auch die deutsche Fernstraßenpest, die notorischen Links- & Mittelspurfahrer, diese rücksichtslosen Egoisten müssen endlich mit spürbaren Strafen belegt werden.Jessica Gebhardt aus Bad Kissingen
Der verkehr bewegt sich eh bei nicht mehr wie 130! Die autos sind inzwischen sehr sicher! Es braucht kein tempolimit, auch der umwelt bringt es rein garnichts ausser das mann wieder einmal mehr in der freiheit eingeschränkt wird! Da sollten mal die ganzen Container und Passagier schiffe umweltfreundlicher werden! Die verpessten die luft nämlich rapide!Bentain Hendl aus Altenberg
Gegen 130 hab ich nix, fahr eh nicht schneller.Peter Mayer aus Nürnberg
bei eingeschaltetem Hirn schnell fahren ist kein Probelem, Raser haben dies lediglich im rechten Fuss!!Hans-U. Rohde aus Köln
Jedes Auto hat schon ein Tempolimit!Dimitrij Dolja aus Lippstadt
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Stand: Juli 2026
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